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Mittwoch, 17. März 2010

Qualitätsjournalismus, oder so

Und genau das ist einer von vielen Gründen, warum ich, wenn ich denn mal in Hersfeld bin, den Großteil meiner Heimatzeitung bestenfalls nur überfliege und mich direkt dem Lokal- und Lokalsportteil widme.
Agenturmeldungen blind zu Copy&Pasten geht gar nicht.

Montag, 22. Februar 2010

Auszeit beendet

Vor der letzten großen Hürde Diplomarbeit habe ich noch einmal gute vier Tage in der Heimat mit meiner Familie und meinen Freunden verbracht.

Gemacht: Viel gequatscht, gelacht, gegrillt (Schnee ist ein Grund, aber kein Hindernis), getrunken, gesungen, ...
Nicht gemacht: Blogs besuchen, Social Media und Networks nutzen, PR-Entwicklungen verfolgen und mich mit dem ganzen Drumherum zu meinem Thema befassen, ...

Ergebnis: Laune top, Akkus voll aufgeladen.

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert =)

Dienstag, 26. Januar 2010

Du warst der Gute, kein Zweifel


Direktgoodbadugly

Das hier ist nur für dich. Und ich bin mir sicher, dass es dir gefallen hätte.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Mitleser

Es hat durchaus seine Vorteile, wenn die eigenen Eltern fleißige Leser im Weblog ihres Filius' sind. Die vor kurzem angesprochene Sebastian Deisler-Biographie wird nämlich nicht aus purem Zufall am Wochenende auf mich gewartet haben... Danke euch beiden für meine neue Bettlektüre!

Samstag, 17. Oktober 2009

Da, wo die Musi' spielt, ...

... da ist was los. Sagt man so. Meistens zumindest. Ob bislang aber irgendjemand einen Gedanken an den armen Kerl verschwendet hat, der sich stundenlang durch seine Musikarchive wühlte, um eine abendfüllende Geburtstagsplaylist zu erstellen, die das Wunschspektrum der 17- bis 78-jährigen Gäste erfüllt, ohne im Laufe der Feierlichkeiten alle fünf Minuten auf "skip this track" klicken zu müssen, weiß ich nicht.

Momentan bin ich dieser arme Kerl, der seit knapp zwei Stunden durch seine Bestände scrollt, um etwas Passendes zu finden. Oder könnt ihr euch vorstellen, dass eine Gegenüberstellung der Chemical Brothers mit John Berry funktionieren würde? Oder Elvis Presley und im Anschluss Kanye "I'm gonna lettya finish, but ..." West? Eben. Ich auch nicht. Und so suche ich den zwistfreien Konsens, der irgendwo bei den frühen 1960ern und späten '80ern liegt. Sprich, irgendwas zwischen CCR und Billy Joel.

Falls ihr also ein paar freie Sekunden an mich verschwenden könnt, dann tut das doch bitte im Geiste und wünscht mir noch ein wenig Glück für mein Harakiri-Unterfangen.


Nachtrag: beim Wunsch nach den Flippers musste ich dann doch die Segel streichen...

Mittwoch, 29. Juli 2009

Festspiele 2009: West Side Story

Es ward am vergangenen Samstagabend, dass ich mich in Schale warf und in Begleitung meiner Heldin und meiner Eltern zum mittlerweile fünften Mal in die Bad Hersfelder Festspiele begab, um mich der Magie des Theater - oder besser gesagt des Musicals - hinzugeben.

Nach Jekyll & Hyde (2008), Les Misérables (2007), der Dreigroschenoper (2006) und dem Räuber Hotzenplotz (1996) wartete nun die West Side Story unter Regie von Matthias Davids auf uns.

Und was soll ich sagen? Es war einmal mehr absolut fantastisch. Die Tanzchoreographien, das Bühnenbild in Form von zwei riesigen, beweglichen Drahtkonstruktionen, die die Hochhausschluchten New Yorks ebenso darstellten wie später auch die berühmte Balkonszene und vieles mehr, die Darsteller mit ihren ausdrucksstarken Vorführungen und gewaltigen Gesangsstimmen (die Einlagen von Christian Alexander Müller als Tony gingen einem durchgehend unter die Haut) ...

Um euch zumindest einen klitzekleinen Eindruck von diesem Schauspiel vermitteln zu können, lasse ich euch einfach mit diesem kleinen Video des lokalen Gratisblättchens von den Proben alleine, das der beeindruckenden Kulisse der Stiftsruine und der damit verbundenen Akustik natürlich in keinsterweise gerecht werden kann.



Direktwestsideprobe

PS: die Zeichen stehen gut, dass die West Side Story auch im nächsten Jahr wieder als Musical im Festspielprogramm auftauchen wird.

Dienstag, 28. Juli 2009

Deprimierend

Es ist deprimierend zu sehen, dass innerhalb von nur fünf Monaten Abwesenheit aus meiner Heimatstadt sechs meiner Lieblingslokale und -geschäfte dicht gemacht haben bzw. bald werden.

Dabei dachte ich, dass Essen und Trinken immer laufen würden... Falsch gedacht.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Blues versus Jazz

Okay, die Überschrift ist gemein, da im Grunde verwirrend. Hier werden nicht zwei musikalische Richtungen gegeneinander aufgehetzt, sondern zwei wunderbare städtische Veranstaltungen, die mich zwischen den Stühlen sitzen lassen. Das kommende Wochenende bringt nämlich zwei Jahreshighlights - je eines für Bad Hersfeld und eines für Dieburg.

An meinem hübschen, kleinen Studienstandort wird Samstagabend von 18.00 Uhr bis Mitternacht der große blaue Spot angeworfen und Dieburg in Blau über die Bühne gehen. Antje hat sich den letzten beiden Jahre blog- und vor allem fototechnisch gewidmet. Dieses Jahr versuche ich mitzuziehen.

In Bad Hersfeld hingegen verwandelt sich die Innenstadt ab Freitagabend bis in den späten Sonntag hinein in ein riesiges Live-Jazzfestival. Bühnen quer durch die Fußgängerzone gezogen, Bands, Gesang, Speiß und Trank aller Orten. Immer wieder toll.

Während ich also durch ein blaues Dieburg schlendern und den ein oder anderen Kauf tätigen werde, entsende ich schon jetzt jazzige Grüße in die Heimat an meine Bekannten, Freunde und Familie, die durch die Gassen swingen werden. Amüsiert euch schön!

Edit: aus Dieburg in Blau wurde leider nix. Deswegen.

Sonntag, 31. Mai 2009

Beinkleider

Quizfrage: Woran merkt man, dass man zwar nach wie vor zuhause wohnt, alle relevanten Sachen aber daheim (am Studienstandort) sind?

Antwort: Wenn man nach einem langen Reisetag für die Nacht zuhause einen Zwischenstopp einlegt und die einzige Beinkleid-Alternative zur mittlerweile unbequem werdenden Jeans eine grüne Badeshort ist.

Donnerstag, 7. Mai 2009

D!

Der Zappelkoordinator der No Angels, NuPaGaDi, BroSiS, Monrose, Queensberry und Co. kommt Ende Mai in meine Heimatstadt, um die Kinder von der Straße wegzudancen. Oder so.

Einer der wenigen Augenblicke in denen ich froh bin, nicht daheim zu sein.

Samstag, 28. Februar 2009

Liebe ist, ...

... wenn ich flügellahmes Kerlchen meiner kränkelnden Heldin das 1,40 x 2,00 Meter große Bett komplett überlasse und auf der zu kleinen Luftmatratze nebendran statt Couch schlafe, damit sie mich trotzdem in ihrer Nähe weiß und besser schlafen kann.

Inspiriert vom Wortteufel.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Es geht weiter

Heute fand die Trauerfeier statt. Was soll ich sagen? Es war eine schöne, eine kleine Feier. Der Pfarrer hat es, so denke ich, treffend auf den Punkt gebracht:

"[...]Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben.[...]"
(Genesis, 1. Buch Mose, Kapitel 24)

Nächste Woche wird die Urnenbeisetzung stattfinden, doch schon jetzt weiß ich und zeigt sich: Die Welt dreht sich nach wie vor und ein jeder zieht wieder seine Kreise. Das Leben wird weitergehen. So wie es das immer getan hat...

Sonntag, 22. Februar 2009

Good Bye

Es war ein schweres Jahr für dich, in welchem dein Weg nicht mehr zu zweit, sondern nur noch von dir allein beschritten wurde. Du hast gekämpft, trotz mancher dunkler Phase immer wieder einen Hoffnungsschimmer gesehen und nicht einfach so aufgeben wollen - und am Ende dennoch verloren.

Du warst all das, was sich ein Enkelkind von seiner Großmutter erhoffen konnte. Nun seid ihr wieder vereint, ohne Schmerzen, ohne Sorgen.

Ich hoffe, ihr habt von eurer Wolke da oben von nun an einen guten, wachsamen Blick auf unser Leben - und lächelt, wie ihr es immer getan habt.

Good Bye,
ihr werdet mir fehlen.

Freitag, 26. Dezember 2008

Erste Weihnacht

Nur noch wenige Stunden, dann ist das diesjährige Weihnachtsfest ein weiteres Kapitel für Chroniken und Rückblenden. So begab es sich für die Geschichtsbücher, dass meine kleine Nichte Jessica nunmehr ihr erstes Weihnachtsfest erleben durfte. Ebenso, wie ich dieses keine fünf Wochen alte Bündel Leben erstmals auf den Arm nehmen konnte. Und allem Anschein nach habe ich mich dabei ganz gut gemacht.

Montag, 22. Dezember 2008

Plätzchenmonster


Eine Vorher-Nachher-Show der anderen Art. Das passiert, wenn man mich zu lange mit der Plätzchendose alleine lässt...

Montag, 1. Dezember 2008

Wenn ein Feuer verglimmt

Wenn ein Feuer verglimmt, spendet es noch lange Zeit danach wohlige Wärme.
Mit einem liebenden Herzen verhält es sich genauso. Selbst dann, wenn es nicht mehr schlägt.

Montag, 24. November 2008

Familieninterne Beförderung

Vor ziemlich genau viereinhalb Stunden habe ich den Rang des Schwagers verlassen und wurde zum Onkel befördert! Nach neun Monaten der Ungewissheit, was es denn nun wird, hat heute morgen meine noch winzig kleine Nichte mit 54 Zentimetern und 3.830 Gramm das Licht der Welt erblickt! Mutter und Kind sind wohl auf, am Wochenende wird dem neuen Erdenbürger ein Besuch abgestattet.

Muss ich jetzt eigentlich auch Zigarren verteilen oder was macht ein frischgebackener Onkel in so einem Fall?

Sonntag, 16. November 2008

41 Stunden Heimat

Wieder ein Wochenende in der Heimat, gemeinsam mit meiner Heldin und meiner Familie. Diesmal nur 41 Stunden, wenn ich es richtig mitgerechnet habe, abzüglich Schlaf (viel Schlaf, um genau zu sein).

Die endlos erscheinenden Minuten der knapp fünf Stunden An- sowie vier Stunden Rückreise war es dennoch wert. Auf bald!

Sonntag, 2. November 2008

Zu wenig Zeit

Immer wieder das selbe. Die Wochenenden zu Hause sind viel zu kurz. Zu wenig Zeit für die Familie, die Freunde, zum Ausspannen. Ich bräuchte 40 Stunden-Tage und käme immer noch nicht dazu alles zu schaffen, was ich mir vornehme, obwohl ich weiß es nicht schaffen zu können.

Jetzt sitze ich wieder hier in meinem Zimmer, die Taschen geleert, die Vorräte gefüllt - und freue mich schon auf den nächsten, viel zu kurzen Abstecher in die Heimat.

Montag, 13. Oktober 2008

Heimatverbundenheit am Montagmorgen

Allen Hersfeldern und Exil-Mückenstürmern wünsche ich zum Auftakt des Lullusfestes ein frohes "Enner, zwoon, dräi - Bruuuuuuuder Lolls"!