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Mittwoch, 10. September 2008

"Simplify your life!" im Selbsttest - Money Money Money

Da es seit dem ersten Kapitel in meiner Wohnung ordentlicher aussieht und ich nicht mehr durch mein Zimmer waten, sondern gleiten kann, ist es an der Zeit für Kapitel Nummer zwei. Dabei dreht es sich im Folgenden um den schnöden Mammon.

Stufe 2 der Lebenspyramide: Vereinfachen Sie Ihre Finanzen

Geld ist die Wurzel allen Übels. Geld stinkt nicht. Geld ist geprägte Freiheit. Geld ist aus.
Meine Güte! So viele Meinungen und kein wirklich hilfreicher Ratschlag aus des Volkes Mund. Man könnte ja glatt daran verzweifeln, hätte ich nicht die Herren Küstenmacher und Seiwert an meiner Seite. Die sagen nämlich, wie man nicht mehr alles mit beiden Händen zum Fenster rauswirft, nicht über die Maße spart und dabei trotzdem glücklich mit den hassgeliebten Finanzen werden kann.

„Denn wenn das persönliche Verhältnis zu Geld stimmt, dann kann mir so gut wie nichts mehr passieren.“ So in etwa lautet die Quintessenz der vierzig Seiten zum Thema „Geldvereinfachung“.

Die Betonung liegt dabei aber auf „so gut wie“ und dem „persönlichen Verhältnis“, was die Sache wieder komplizierter macht, als sie sein müsste. Man müsse sich von den eigenen Blockaden gegenüber dem erträumten Reichtum lösen und Geld nicht als notwendiges Übel im Kapitalistenrausch ansehen, sondern mit offenem Geist auf die kurz- und langfristigen Ziele und Wünsche hinarbeiten. Dann klappt´s auch mit dem Nachbarn… ähm, Geld natürlich. Der Kohle hinterherrennen bringe nämlich so gut wie nie Erfolg, nur Stress und den restlichen Inhalt aus der Büchse der Pandorra. Sich auf die faule Haut legen und auf den Lottogewinn oder das große Erbe warten ist also nicht drin, wie ein Irrer schuften aber auch nicht und den geizigen Schotten mimen und jeden Cent zweimal umdrehen erst recht nicht.

Ja, Geld ist wichtig in unserer Gesellschaft. „Ohne Moos nix los“ kommt ja auch nicht von ungefähr. Sich dem ganzen Trubel gelassener stellen hilft aber schon in den meisten Fällen.
Wer für sich selbst und nicht für das Konto arbeitet, der kann den Zeilen nach schon mit weitaus weniger glücklich sein als ein Großverdiener im 24/7-Sumpf. Und so dreht man sich Seite für Seite wie ein Derrwisch im Kreis, um schlussendlich bei der oben genannten Quintessenz raus zu kommen.

Die unzähligen Tipps und Tricks sind wie schon im vorigen Kapitel kein neuer Stein der Weisen. Nicht mehr ausgeben als man hat, bei Geldproblemen nach realistischen Lösungen suchen, lernen sich an Kleinen Dingen zu erfreuen und nicht nur am vierwöchigen Urlaub in Katar mit anschließendem Kauf des Jaguars… alles schon einmal gehört, alles schon einmal da gewesen, nur netter als sonst zusammengefasst.

Der meiner Meinung nach sinnvollste Tipp: nach Möglichkeit immer bar bezahlen, da man so ein besseres Auge für die eigenen finanziellen Mittel behält, als beim schnellen Bezahlen mit Kreditkarte. "Eine leere Geldbörse kann man nicht überziehen." Kluge Worte, nicht?.

Wer also schon im Vorfeld ein gesundes, entspanntes Verhältnis zur Pinkepinke und einen realistischen Blick auf seine eigene Lage und Zukunft hat, der kann sich das komplette zweite Kapitel eigentlich sparen. Das hätte ich vielleicht auch tun sollen, denn bei mir ist es so gewesen. Dafür kann ich im nächsten Abschnitt was über verbessertes Zeitmanagement lernen. Die verschenkte Stunde meines Lebens hole ich somit also bestimmt wieder auf. Tschakaaa!

Kommentare:

  1. "Man müsse sich von den eigenen Blockaden gegenüber dem erträumten Reichtum lösen und Geld nicht als notwendiges Übel im Kapitalistenrausch ansehen, sondern mit offenem Geist auf die kurz- und langfristigen Ziele und Wünsche hinarbeiten."

    Kurzum: man muss zunächst zufrieden sein mit dem was man hat. Man freut sich dann auch über kleine Verbesserungen im finanziellen Bereich. Vollkommen logisch. Wenn ich von einer eigenen gewaltigen Burg in den schottischen Highlands träume, lässt mich eine Gehaltserhöhung von läppischen 50€ netto völlig kalt. Es bringt einen nicht wirklich näher an das Ziel. Schraubt man den Traum auf einen Urlaub runter lässt sich das mit 600€ mehr im Jahr schon eher verwirklichen. *träum*

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  2. Ich wäre ja schon mit einer Packung Oreo´s zufrieden. Du auch? ;)

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  3. Au ja, jetzt n Keks! Es gibt ja zwei Sorten Oreos, die normalen und die mit Schoko-Überzug. Die gibt es hier gar nicht. Zumindest hab ich sie noch niergends gefunden. Kennst du die?

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  4. Ich kenne sie nicht nur, ich liebe sie! Vor allem die mit Schokoüberzug sind der absolute Wahnsinn. Zuckersckock pur sage ich nur ^^
    Welche magst du denn lieber?

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  5. Natürlich die mit Schokoüberzug. Wenn schon Zuckerschock dann richtig!

    Es gibt so viel tollen amerikanischen Süßkram, aber die sind der Hammer. Ich zelebriere meine Keksattacken richtig. Ein muss für jeden Liebhaber!

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