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Sonntag, 7. September 2008

"Simplify your life!" im Selbsttest

Es ist eines der bekanntesten Bücher der letzten Jahre, eine halbe Ewigkeit war es in den Bestsellerlisten des Landes vertreten, vom Manager bis zur Hausfrau schwören so gut wie alle darauf: "Simplify your life", das gelbe Wunderbuch von Werner Tiki Küstenmacher und Lothar J. Seiwert.

Seit dem Jahr 2002 treibt die Lebensvereinfachung und –entschleunigung in Wort und Bild nun schon ihr Unwesen in deutschen Haushalten und wird immer noch fleißig gelesen. Nun auch von mir.
Denn um dem Hokuspokus über das bessere Leben nach der Lektüre bzw. der Kritik über Küchenweisheiten von Eltern, Großeltern, Chef und Co. auf den Grund zu gehen, begebe ich mich in den Simplification-Selbsttest.

Können die 335 Seiten zuzüglich Danksagung und Inhaltsverzeichnis aus mir einen (noch) besseren Menschen machen oder bleibe ich wie ich bin und habe am Ende nur effektiver als sonst aufgeräumt? Natürlich, ein wenig Eigenmotivation und Ehrgeiz langfristig durchzuhalten meinerseits gehört auch dazu - aber reicht das?

Ich werde jedem Kapitel einen Beitrag widmen, damit ihr mich begleiten könnt, wie ich die im Buch beschriebene Lebenspyramide Stufe für Stufe empor klettere oder mich doch ganz böse auf die Schnauze lege. So oder so, es dürfte lustig werden.

Bevor ich mich in mein neues Abenteuer stürze, frage ich aber noch schnell in die Runde: Hat irgendjemand von euch schon besagtes Buch gelesen oder kann Erfahrungen beisteuern? Worauf sollte ich achten? Gibt es Fallstricke? Helft mir noch einfacher zu leben!

Kommentare:

  1. Von dem Buch habe ich noch nie etwas gehört bzw. habe den anscheinenden Hype verpasst!
    Da ich mit meinem Leben soweit ganz zufrieden bin - suche ich nach solchen Büchern erst gar nicht ;)

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  2. Ich wurde auch erst zwei Jahre nach der Veröffentlichung darauf aufmerksam, da in unserer Buchhandlung regalweise "Simplify your life" aufgebaut war.
    Im Grunde bin ich auch mehr als zufrieden, aber Versuch macht klug ;)

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  3. Ich hab davon schon mal was gehört, aber es ist genauso effektiv wie Bücher mit dem Titel "Besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund" oder andere Selbsthilfebücher. Im Prinzip ist es doch immer das gleiche. Von nix kommt nix. Also muss man selbst den Hintern hochkriegen. Solange das nicht passiert sollte man dem netten Nachbarn das Buch leihen, so das er uns eins damit über den Schädel hauen kann wenn wir den Müll nicht runtergebracht oder den Flur nicht gewischt haben.
    Wenn man das geschafft hat ist der Rest ein wenig Selbstmanagement. Für logisch denkende Menschen sollte das auch ohne Buch kein Problem mehr darstellen.
    Trotz meiner Skepsis werde ich das Thema mit regem Interesse verfolgen. Wer weiß, vielleicht werde ich doch eines besseren belehrt....

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