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Dienstag, 4. November 2008

Frustfreies Auspacken mit Amazon

Amazon hat da eine Idee, die finde ich an und für sich gar nicht so schlecht. Statt der Originalverpackungen der Firmen will man in Zukunft die Produkte in simpleren Kartons verschicken, die den Frust und Müll beim Auspacken gegen Null halten sollen.

Amazon selbst sagt dazu: We currently offer a selection of Toys and Consumer Electronics products in Frustration-Free Packaging. It will take many years, but our vision is to offer our entire catalog of products in Frustration-Free Packaging.

Hier das dazugehörige Werbevideo (weiter geht´s nach dem Klick):



Nun stelle ich mir allerdings zwei Fragen - vorausgesetzt die Idee lässt sich so auch in Deutschland umsetzen:
- Werden die Firmen die Produkte schon von sich aus in den frustfreien und umweltfreundlicheren Verpackungen zu Amazon liefern oder müssen Arbeiter in den jeweiligen DCs umverpacken? und
- Was macht Amazon dann im Zweifelsfall eigentlich mit dem Müll?

So cool ich das "Amazon Green"-Programm finde, ein paar Denklücken sehe ich da noch irgendwie.


via Basic Thinking

Kommentare:

  1. Ich denke, das sind dann VErpackungen, in denen die Firmen das an Amazon liefern, oder?

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  2. Allerdings frage ich mich dann, warum die Firmen auf die verpackungs-typische Eigenwerbung verzichten sollten.
    Anders als mit der Hoffnung auf ein besseres, da grüneres Image kann ich mir das nur schwerlich erklären.

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  3. naja, die sachen stehen ja bei amazon nicht "zur schau" wie in den läden. da ist doch die verpackung egal, oder?

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  4. So gesehen ist Amazon nach wie vor ja nur ein großes Kaufhaus, nur ohne Fensterscheibe zum Naseplattdrücken (die Aufgabe übernimmt der Screen).

    Ich denke da eher an die Mitarbeiter bei Amazon.

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