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Samstag, 26. September 2009

Sportlich! Sportlich?

Ich kann die Spiegel TV-Reportage über die Aufnahmeprüfung an der Sporthochschule Köln ja mittlerweile fast nachsprechen, finde es aber immer wieder interessant zu sehen, was geleistet werden muss, um angenommen zu werden.

Bei 20 Disziplinen aus den Bereichen Leichtathletik, Schwimmen, Turnen, Mannschaftsspiele und Rückschlagspiele darf man sich höchstens ein Defizit erlauben, ab zwei nicht bestandenen Disziplinen ist die Messe gelesen und der Bewerber kann die Sachen packen.

Bei mir wäre das wohl trotz entsprechender Vorbereitung spätestens beim Turnen der Fall und beim Schwimmen wäre es kritisch (ich mache es zwar gerne, aber so wirklich ist es nicht meins). Einziger Trost: Dank meiner sportiv geprägten Jugend habe ich keinerlei körperkoordinativen oder motorischen Defizite, die über die Hälfte der jährlichen Bewerber vor große Probleme stellt und von den meisten Prüfern bemängelt wird. Das ist doch immerhin etwas...

Kommentare:

  1. .... wer "alle-meine-entchen" auf der blockflöte kann, der studiert auch nicht musik....

    mir tat der junge mann, der die klimmzüge nicht schaffte aber trotzdem leid ;-)

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  2. Ja, schade war es schon um den Jungen... Aber wie das Zitat halt sagt, es ist einfach erschreckend, mit welchen Vorstellungen einige da auftauchen und mit Glück reinrutschen, weil andere schlicht und ergreifend noch schlechter sind -.-

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  3. Da hab ich vor längerer Zeit einen Bericht im Fernsehen gesehen (war evtl. sogar dieser...) Wirklich absolut heftig was da verlangt wird... aber ich weiß noch, daß ich echt entgeistert war, daß manche der Prüflinge nicht mal nen ordentlichen Kopfsprung gekonnt haben... Aber 20 Disziplinen und nur 2 Fehlermöglichkeiten ist schon der Hammer!

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  4. Wie oft wurde diese Reportage eigentlich schon ausgestrahlt??

    Tja, die Prüfung trennt wirklich die Spreu vom Weizen. Manche Teilnehmer sehen allerdings vor lauter Verbissenheit sehr verhärmt aus. Arme Ehrgeizlinge.

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