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Mittwoch, 27. Januar 2010

iDiot

Nein, meine Lieben, hier seht ihr nicht das neue Wundertablett, dass im Moment über die Maßen abgefeiert wird. Ich gewähre euch heute schon einen Ausblick auf das nächste Hypeitem, das die Welt von Krieg, Hunger und Elend befreien wird, indem all die bösen und deprimierenden Nachrichten vom Leid anderer Menschen, wehrloser Tiere oder dem Verfall des Ökosystems einfach durch die mediale ÜberBerichterstattung verdrängt werden. Und was wir nicht mitkriegen, das existiert ja auch nicht wirklich. So läuft das Nachrichtenbusiness doch mittlerweile, oder?

Was ihr hier erblickt ist Apples ganz bestimmt bald erscheinender nächster Geniestreich - der iDiot.

Durch einen komplett verspiegeltes Touchscreen und hochmoderner, benutzerabhängiger wie -optimierter Mirroring-Technik zeigt es dem Markenjünger, der sein Selbstwertgefühl über angeknabbertes Obst zu definieren vermag, Nutzer nur das, was ihm am wichtigsten ist: sich selbst. Optional auch sich selbst mit einem Appletool in der Hand, aber das angeblich nur gegen Aufpreis oder als späteres Update. Das ist noch nicht so ganz sicher. Man beachte außerdem das Naturholzchassis, für das pro iDiot nur ein gesunder Baum in geschützten Amazonasgebieten gerodet werden musste. Durchaus verschmerzbar, für so ein cooles Teil.
Die weiteren Funktionen, Leistungen oder auch Maße sind noch nicht bekannt. Ebenso wenig wie der Preis. Aber bei entsprechendem Hype ergibt sich ja immer eins nach dem anderen.

Die böswilligen Gerüchte, dass es sich nur um einen einfachen Spiegel mit Firmenapfel handle wurden bislang weder bestätigt, noch dementiert. Ich hype, ähm, halte euch auf dem Laufenden.

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