Seiten

Samstag, 15. März 2008

Mein Blog und ich

Bei Sari habe ich im mondgras mal wieder ein Stöckchen gefunden, welches eine schöne Ansammlung von Fragen bezüglich des Verhältnisses Blogger und Blog umfasst.

Was bedeutet Dir dieses Blog?
Mittlerweile doch recht viel. Ich habe ja nicht ganz freiwillig damit angefangen, da ich vorher noch nicht den Drang hatte mich sonderlich intensiv mit Web2.0, der Blogosphäre und Co. auseinanderzusetzen. Jetzt bin ich mittendrin und finde jedes Mal aufs Neue mehr Gefallen daran. Mein Blog an sich ist für mich eine wirklich schöne und zugleich simple Möglichkeit geworden mich mitzuteilen, Geschehenes noch einmal Revue passieren zu lassen und andere an meinem Leben teilhaben zu lassen, wenn sie sich denn die Zeit nehmen wollen vorbeizugucken.

Welcher Kommentar hat Dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!
Ich freue mich über jeden noch so kleinen Kommentar. Jetzt einen bestimmten hervorzuheben wäre schwierig.

Ist das Schreiben in Deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?
Das Schreiben in meinem Blog ist für mich zu aller erst Spaß an der Sache, danach Lust und bei manchen Themen auch ein ganz persönliches Bedürfnis. Wenn ich nicht schreiben möchte, dann gönne ich mir diese Pause auch mal. So versuche ich den Last-Aspekt zu umgehen.

Ist Dein Blog “eins unter vielen” oder “ganz speziell”?
Beides. Es gibt so viele tolle Blogs da draußen und noch so viele Unmengen an anderen, dass ich nur ein kleiner Fisch in diesem riesigen Ozean bin. Aber Nemo war ja eigentlich auch nur ein kleiner Fisch unter vielen und hat so viele Menschen erheitert und berührt. Den Status „ganz speziell“ nehme ich somit für mich also auch gerne in Anspruch.

Welche Ziele hat Dein Blog?
Keine bestimmten. Wenn ich jenen, die hier reinschauen mit einem Beitrag ein Schmunzeln abringen kann, dann bin ich schon voll und ganz zufrieden.

Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, Dein Blog zu löschen?
Gute Frage. Den ein oder anderen Blog-Tod habe ich ja schon miterleben können. Die einen sind siechend und langsam eingegangen, die anderen wurden bewusst gelöscht, weil ihre Zeit gekommen war, man um die eigene Karriere in spe fürchtete oder die Lust erloschen war.
Sollte es eines Tages bei mir tatsächlich so weit sein, dass ich den finalen Druck auf den Löschen-Button ausübe, muss schon einiges passiert sein. Im Moment könnte ich mir aber nicht wirklich vorstellen, was das sein sollte.

Wie reagieren Leute aus Deinem “real life” auf Deine Blogtexte?
Von einigen Kommilitonen weiß ich, dass sie hier mitlesen und manchmal auch kommentieren. Aber im „real life“ hat noch nie einer von ihnen auf meine Texte reagiert. Bei ein, zwei Texten gab es mal angepisste Kommentare, aber das war es auch schon.
Mein Onkel hingegen liest hier mit ganz viel Freude und Interesse mit und fragt auch „offline“ gerne mal genauer nach. Dieses Feedback finde ich natürlich klasse.

Könntest Du “blogsüchtig” sein oder werden?
Wenn ich den böswilligen Anmerkungen mancher Kommilitonen glauben darf, dann bin ich schon längst blogsüchtig inklusive Testergebnis… Aber ansonsten habe ich schon ab und an mal einen kleinen Flash und sehe potentielle Textideen, wenn ich am Campus oder sonst wo unterwegs bin. Da merke ich dann immer wieder, wie viel Spaß mir das Ganze hier macht. Bis zur Abhängigkeit dürfte es aber noch ein gewaltiger Schritt sein... So viel passiert ja nun auch nicht in meinem Leben, um im Minutentakt darüber zu schreiben.

Zwei gute und zwei schlechte Seiten am Bloggen?
Da fällt mir im Moment nichts ein… Unglaublich, aber wahr.


Wer mag darf sich hier gerne bedienen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen