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Sonntag, 25. April 2010

Mit Ball ist's schöner

Das mehr oder minder regelmäßige morgendliche Laufen ist zwar ganz nett, aber irgendwie fehlt was. Und zwar die Abwechslung. Ganz furchtbar ersichtlich wurde es gestern Morgen. Entgegen der Gewohnheit wählte ich nicht meine große Schleife, sondern entschied mich spontan für sechs Runden um den Block, was distanztechnisch in etwa auf das Gleiche rausläuft. Wenn es nur nicht so saulangweilig gewesen wäre.

Schon in meiner Aktivenzeit im Fußball- und Basketballverein gab es kaum etwas prinzipiell Wichtigeres und gleichzeitig so Sterbenslangweiliges wie Konditionbolzen mittels Rundenlaufen. Kein Wunder, dass ich den Grundsatz "Sport muss nicht nur den Körper fordern, sondern auch den Kopf" vertrete. Es muss etwas passieren, Farbe ins Spiel kommen... Nur nicht langweilig werden.

Verstärkt wurde diese These durch den heutigen Spontanausflug nach Aschaffenburg. Bei strahlend blauem Himmel und Sonne satt hat sich meine WG geschlossen ins Nizza Bayerns getrollt und im Schönbusch das Leben genossen. Mit dabei: mein alter, langsam Luft verlierender Fußball, der zum Zocken noch absolut ausreichend ist.

Und kaum rollte der Ball, war die Bewegung eine ganz andere. Flüssig, energiegeladen, geradezu aufgedreht. Als ob mir jemand eine große Portion Endorphine mit 'ner Kirsche oben drauf vorgesetzt und ich den Becher ratzfatz weggeputzt hätte. Selbst nach der einen Stunde verspürte ich keinerlei Ermüdungserscheinungen, während mir die halbe Stunde auf Zeit morgens die Lunge aus der Brust pumpen will.

Fazit: Mit Ball macht Laufen einfach mehr Spaß.

Und wer jetzt meint "ist ja klar, du läufst ja mehr in kürzerer Zeit. Kein Wunder, dass du sonst kaputt bist", dem sei gesagt, dass meine Mitbewohner zwei furchtbar liebe Jungs, leider aber mit zwei linken Füßen ausgestattet sind. Die Laufarbeit war auf jeden Fall die Gleiche ^^

Kommentare:

  1. na dann würde ich doch mal sagen es ist Zeit für einen neuen Fußball, damit das laufen morgens mehr Spaß macht.

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  2. Macht in der Theorie Sinn, allerdings ist das Führen eines Balles in der Nähe von Straßen und Bächen, wie sie bei meiner Laufroute vorkommen, nur als suboptimal zu bezeichnen

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